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Kafka and Bible- in german

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Ein Vergleich von Franz Kafka „Heimkehr” und das biblischen Gleichnis „Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn“


Heimkehr

Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinanderverfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin angekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, daß ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will!
/Franz Kafka/




Inhalt

Einfuerung     4
1.     Die Unterschiede zwischen das biblischen Gleichnis und den Parabel von Kafka.     4
2.     Die Sprache Gottes im vergleich mit der Sprache Kafkas.      6
3.     Verschiedene Motive     6
3.1.     Motiv 1 („Das Gleichnis vom verorenen Sohn“)     7
3.2.     Motiv 2 („Heimkehr“)     7
Endung     8













Einfuerung

Bibel ist in Westlichen Teil des Weltes seit Jahrhunderten ein Bestseller, Franz Kafka ist auch inzwischen Klassiker geworden.
In diesen Referat werde ich vergleichen zwei kleine Geschichten- die Franz Kafka Parabel „Heimkehr“ und das Gleichnis „Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ , der sich im Neues Testament, Ev. des Lukas 15, 11- 15, 32) befindet.
Ich werde verschiedene Motive und Sprachdifferenzen anweisen.

1.     Die Unterschiede zwischen das biblischen Gleichnis und den Parabel von Kafka.

Franz Kafka in seiner Parabel „Heimkehr“ schreibt die biblische Gleichnis „Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ (Neues Testament, Ev. des Lukas 15, 11- 15, 32) aus einem andere Perspektive, am der Position des suendige Sohnes. Im Gleichnis sehen wir di ganze Geschichte- was passiert, was denkt jeder usw. Kafka schreibt auf dieses Basis und konzentriert sich viel mehr auf Details und Emotionen.

Die Parabel von Kafka ist mehr persoenlich, mehr intim- in Bibel ist das Gleichnis natuerlich sehr moralisch geschrieben (damit will ich auf kein Fall anweisen, dass Kafkas Parabel unmoralisch waere, sondern- das Moral ist unauffaelig und nervt nicht). In Bibel, es handelt sich um ein mann, der zwei Sohnehat. Der aelteste ist sehr fleissig und der juengste ist einfach duemm und ambitios- er nimmt seinen Teil des Vermoegens und geht weg. Nach bestimmten Zeit (wir wissen nicht genau, doch wir wissen so viel, dass der aeltere Sohn sagt am Schluss: „Siehe, so viele
Jahre..“) hat er alles durchgebracht und geht dann arm und hungrig nach Hause zu seinem Vater.

Vater freut sich so sehr, dass sein Sohn zurueck ist, dass er sofort ein riesiges Fest veranstalltet. Ich finde, dass dieses vater ein bisschen unfair ist- er hat doch gewusst, wie es passieren wird. Er wusste wie suendig sein Sohn ist, hat ihm aber trotzdem jede menge Geld gegeben damit nach ein Paar Jahren alle Menshen koennen sehen was fuer ein guter Mann er ist und was fuer ein groesses Herz es hat. Natuerlich weiss ich, dass Jesus gesagt hat, dass Gott ist nur in die Leute interesiert, die mal falsche Weg gegangen sind und dann doch nach richtige Seite gekehrt sind. Wieso es so ist? Die Antwort ist einfach- die die immer das richtige Weg entlang gehen, sind einfach zu richtig. Sind wir zu langweilig fuer Gott? Aber eigentlich, nichts zum Ungut, jeder braucht ja seinen Spass zu haben.
Von der andere Seite- Vater (bzw. Gott) ist ein gutes Paedogoege. Kann das sein, dass Jesus mal Sokrates (bzw. Plato) gelesen hat? Wenn schon, dann hat er bestimmt gelesen seine Thesis gelesen, dass- Wissen von innen kommt (und trotzdem brennt Sokrates gerade in der Flammen, der Hoelle) und, wenn jeder seine eigene Weg zum Glauben (egal um welchen Kosten) gefunden hat, wird er nie wieder die falche Weg noch einmal probieren. So viel zum Thema Bibel- scliesslig macht Gott alles mit Absicht, weil er seine eigenen Wege hat. Amen.

Kafka bringt Farben in Charakter des Sohnes. In Neue Testament er ein Niemand- suendig wie jeder von uns, dumm wie jeder von uns. Aber in „Heimkehr“ ist er ein Individum mit sienen Aengsten , Unsicherheiten und Gefuehlen. Er ist ein Mensch, der falsche Dingen gemacht hat und jetzt tut es ihm leid („Ha, ha, ha“, lacht der liebe Gott, „ich wusste dass! Ha, ha, ha- ohne mich bist du nichts!“). In Kafkas Parabel ist alles wichtig- der Rauch frischgekochtem Kaffees, ind der Mitte stehende Pfuetze, die Tuer der Kueche. Ja, besonderes wichtig ist die Tuer der
Kueche. Kueche ist das Herz von das haus un die Tuer ist die Eingang zum Herz. Wenn man draussen von der Tuer ist, dann denkt man- so nah und doch so weit. Alles passiert nur drine- alle Aengste, Fremdgefuehle, Unsicherheiten usw. Das alles ist nur draussen- da drinnen ist die Liebe! Warum steht dann der Sohn so lange vor vor der Tuer, warum ist es so Schwer rein zu gehen? Wozu dann diese Unsicherheit? „Was kann ich ihnen nuetzen, was bin ich ihnen..“, so fargt es sich. Ich weiss nicht die Antwort, vielleicht kafka wusste es auch nicht un deshalb hat seine parabel keine Ende? Ich weiss auch nicht was richtig und was falsch ist, welches Weg soll ich benuetzen.. Wer kann uns helfen? Niemand. Und nach bestimmter Zeit, wenn ich selbst vor der Tuer ohne rosa Brillen, mit Aengste und unsicherheit stehen wurde- dann vielleicht werde ich die Antwort wissen. Der Sohn ist Jemand, jeder von uns ist der Sohn.

2.     Die Sprache Gottes im vergleich mit der Sprache Kafkas.

Die ganze bibel ist wie ein groesses Poem- Epos des Glaubens- geschrieben. In Bibel ist alles klargestellt. Die Sprache ist so „richtig“und klar, wie moeglich und das Moral ebenso. Die Sprache hat eigenen Rhythmus (der Rhythmus ist konstant) und der Tet ist fast sekundaer. In „Heimkehr“koennen wir die Aengste von dem Sohn fuehlen- er hat tausende gedanken im kompf. Alles ist durcheinander, er weiss nicht mehr was ist was. Der Text ist ebenso durcheinander, wie die Gedanken des sohnes (ein aehnliches Styl hat auch Camus in seiner Novel „Der Fremde“) .



3.     Verschiedene Motive

Beide Texte sind im vielen Sachen aehnlich, aber in einem sehr wichtigen Punkt- doch so unterschiedlich- das sind die Motive.

3.1.     Motiv 1 („Das Gleichnis vom verorenen Sohn“)

Jesus brauchte solche Gleichnisse zu erzaehlen so einfach wie moeglich, weil er, als Kind Gottes, wolte beweisen, dass Gott absofort ein guter und liebvoller Vater ist. Somit ist der Motiv ja ganz einfach- mehr kristliche Leute zu schaffen. Alle sollten wissen, das absofort Liebe bedeutet Gott. Und dass diese Liebe gleichmaessig verteilt ist, egal ob man suendig ist oder nicht, reich oder arm. Gott liebt alle, heimkehren. Und es ist nie zu spaet, den richtigen Weg zu finden.

3.2.     Motiv 2 („Heimkehr“)

XX Jahrhundert ist eine schwere Zeit fuer die Religion. Lete glauben einfach nicht meht so viel an den alten Herrn. Sie sind unsicher, sie stellen alles in Frage und verlieren somit den Glauben.
Was ist das Motiv von „Heimkehr“? Ich weiss es nicht. Vielleicht stellt Kafka den heutigen Mensch in dieselbe Situation wie Zwei Tausend Jahre bevor und fragt, ob das funktioniert. „Wer wartet hinter der Tuer der Kueche?“ Wer? Der „biblische Sohn“ stellt solche Fragen nicht- er geht einfach zu seinem Vater, aber Kaka stellt die Frage-„Wer dann woll?“ Wer ist da? Vielleich der Vater, oder doch Brueder, was wenn da ein Fremder oder gar keiner?
In Bibel die Problemen von Sohn beenden, wann er zu Hause ist. Mit Kafka ist es ganz anderes. „Ich bin angekommen“, sagt er und danach fragt er sich selbst:“Ist dir Heimlich, fuelhst du dich zu Hause?“ Fuer ihm ist das nicht so einfach und selbstverstaendlich wie fuer den anderen Sohn aus Bibel. Er steht vor der Tuer und fuehlt sich immer noch unsicher, immer noch angstvoll. Er horcht vor dem fenstr und
sagt dann:“...erhorche ich nichts.“ Das ueberrascht ihm, und macht auch die Aengste wieder groesser.
Was passiert mir uns? Wieso glauben wir weniger? Wozu diese Unsicherheit? Diese Aengste? Koennen wir den ueberhaupt ohne Religion leben? Ist Atheismus auch eine Religion- Religion ohne Gott? Bedeutet religion auch ohne Gott Liebe? Ich weiss es nicht, ich bin unsicher.

Endung

Wieviele Male duerfen wir einen ‚verlorenen Sohn“spielen? Einmal, zweimal? Ich finde dass ein bisschen naiv von der Seite des Gottes zu glauben, dass Leute aus ihren Fehlern (oder non Fehlern die andere gemacht haben) lernen- das stimmt doch nicht.

Und somit verliert langsam das Gleichnis Sinn. Wenn wir sowieso von den Fehlern anderen (und kaum noch unseren) nicht lernen, wozu brauchen wir denn diese Geschichte?




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